, Marcel Kaufmann

Technische Übung "Winch", Kleinfahrzeuge mit Anhänger 16

Kleinfahrzeuge mit Anhänger 16.

Die Übung WINCH wurde an diesem Samstagmorgen früh im üblichem Rahmen durch Teile des Vorstandes vorbereitet. Tische und Stühle wurden für die Kontrollen der Ausweise, Einzug Mittagessen etc. aufgestellt. 2 Vorstandsmitglieder haben für das Thema Anhänger 16 die entsprechenden Fahrzeuge bereitgestellt.

Pünktlich um 07:00 wurde die Übung WINCH durch den Technischen Leiter/Übungsleiter Marcel Kaufmann und den Technischen Leiter Stellvertreter/ Übungsleitung Stellvertreter Florian Abt eröffnet. Der Morgen - Gruss wurden an alle auswärtigen Teilnehmer, GMMS Mitglieder und an die 3 Jungmotorfahrer ausgerichtet.

Kurz wurde das Tagesprogramm vorgestellt. Die Teilnehmer standen nun vor der Entscheidung sich für das Thema Seilwinde/Seilspill oder Zugfahrzeug mit Anhänger 16 und Balast fahren.

Der Bereich Seilspill wurde von Florian Abt und seinen Helfern durchgeführt. Der Bereich Anhänger 16 mit Zugfahrzeug von Walter Blaser und Marcel Kaufmann.

Thema Zugfahrzeug mit Anhänger 16:

Unsere Gruppe war ca. 10 Personen gross. Die Gruppe wurde halbiert. Um 07:15 haben Walter und Marcel begonnen den Anhänger 16 den Teilnehmern zu Erklären.

Vorgehen:

Verteilen der Betriebsanleitung Anhänger Dokumentation SAP 2583.5161. Jeder Motorfahrer muss sich vergewissern was seine Fahrzeugkombination für eine Gesamte Zuglast haben darf. Die Nutzlast und das Gesamtgewicht des Anhängers sind ebenfalls entscheidend.

  • Rundgang um den Anhänger 16 mit Verdeck
  • Standort Keile, Handbremse, Aufllaufbremse
  • Radkasten links
  • Verdeck
  • Truppenschild
  • Reserverad unter dem Anhänger
  • Rücklichter
  • Radkasten rechts
  • Ledertasche mit Schlüssel
  • Fahrzeugausweis im Kunststoffrohr
  • Typenschild etc.
  • Anhängerstützen hinten einsetzen beim be/entladen und anhängen mit Gewichten

Der Motorfahrer kann aus dem Fahrzeugausweis des jeweiligen Zugfahrzeuges

Die zugelassene Stützlast herauslesen. Mit einer Stützenlastwaage kann die Stützlast gemessen werden. Mit der Positionierung des Ladungsgewichtes kann man die Stützlast beeinflussen.

DEICHSEL Einstellung zum Zugfahrzeug

  • Die Deichsel kann mit einer Handkurbel auf Hakenhöhe des Zugfahrzeuges eingestellt werden, der Splintenstift muss entsichert und nach dem einstellen wieder gesichert werden.
  • Handbremsen lösen/anziehen = Standard
  • Elektrokabel und Auflaufbremseil dürfen nicht stramm gespannt sein.
  • Radkeile 2 Stück vorhanden
  • Radkasten Links Inhalt: Spanngurte, Zurrlaschen,Kantenschutz, Achslastwaage, Radschlüssel
  • Verlängerung Zugkabel
  • Steckeradapter
  • Laderaum: Ladungssicherungselement, Aufnahmezonen für die Ladungsicherunszubehöre
  • Anwendung der Zubehöre
  • Radkasten rechts mit Schneeketten (leer)

Korrektes anhängen und einstellen der Anhängers an den Zugfahrzeugen Duro und MBG 300.

Anschliessendes Probefahren im Areal Chleihoezli Wangen.

Um 09:30 Uhr verschieben der Fahrzeugkombinationen zur Schützenstube Chleihoelzli. Znünipause bei Kaffee, Gipfel, Nussgipfel und Sandwiches.

Ab 09:00 Uhr verschieben der Gruppe über eine kleine Fahrstrecke zur.

Firma Egger / BGS in Härkingen. Mit einem Gabelstapler werden die mitgeführten Anhänger 16 mit Betondeckel auf Paletten geladen. Anschliessend wurde eine Ladungssicherung ausgeführt von jedem Team.

Auf einer leicht angepassten Fahrstrecke wurde in das Bleiki Areal Ost verschoben, Am Vortag haben Walter und Marcel einen Anhängerparcour vorbereitet.

  • Rückwärtsfahren gerade
  • Rückwärtsfahren im Kreis
  • Rüclwärtsfahren seitlich links/rechts
  • Rückwärtsfahren in der Kurve an eine Rampe

Die Teilnehmer wurden in allen belangen gefordert. In der Schützenstube Chleihoelzli wurde uns das Mittagessen serviert. Frau Pia Kopp mit Ihrer Tochter bediente uns mit einem grünen Salat, Spaghetti Bolognese und zum Dessert gab es ein Stück Schwarzwäldertorte.  Herzlichen Dank an das Küchenteam es war sehr gut.

Um 13:15 wurde das Nachmittags Programm vorgestellt durch Walter /Marcel. Die Fahrstrecke führte Niederbipp, Oensingen, Balsthal, Mümliswil, Langendorf, Hägendorf, Gunzgen, Härkingen zur Firma Egger. Entlad der Anhänger und Gewichte gemeinsam mit der Firma BGS Stefan Born. Rückfahrt nach Wangen a.d. Aare. Tanken, TPD erstellen und Fahrzeuge abstellen an derselben Stelle wo Sie entgegen genommen wurde.

Die Gruppe Seilspill wurde früher entlassen. Mit der Gruppe Kleinfahrzeuge wurde vor Ort eine kleine Übungsbesprechung durchgeführt. Vereinsinformationen an die Mitglieder weitergeleitet und der Aufruf gestartet, dass man sich Restaurant Oberli zu Abschluss Bier trifft.

Ein Dankeschön an Frau Pia Kopp mit Tochter für das organisieren des Zünis und das Mittagessen.

Ein Danke an Walter Blaser, Florian Abt und die restlichen Helferinnen/Helfer für Ihre Unterstützung an dieser Übung.

Fazit:

Der Tag wurde Unfallfrei in Angriff genommen und auch wieder abgeschlossen. Zu einer technischen Übung braucht es Ideen, Material, Übungsplätze und Personal.
DANKE für die Unterstützung

Wir bleiben interessant.

Gez.GMMS MK TL 29. Mai 2026